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XIXA

Band: XIXA

EP: The Code

VÖ: 01.03.2019

Label: Glitterhouse Rec / Indigo

Website: http://www.xixamusic.com

 

Can you crack The Code? XIXA, Tucson’s dark, dusty gothic overlords, aren’t even sure they can. For their new, four-track EP, they reached further into the desert, into their instruments, and into their words, carving a deeper, more grandiose space for their cumbia-tinged psychedelic rock to swell. “At times this record feels like us trying to decipher the language of our music,” says Gabriel Sullivan who shares lead vocals and lead guitar alongside Brian Lopez. “At others it’s like we’re intentionally hiding a code in the language of the songs. Everything has a mystic quality.”

XIXA are a guitar-slinging six-piece formed in the heart of the deep Southwest, uniquely attuned to the desert and their Latin roots. Combining gritty guitars, the bumping grind of chicha, and windswept desert blues into a mesmerizing stew, they are by turns trippy and devilish, like jam band getting high on Diá de Los Muertos. 2016’s Bloodline saw them inject heavy fuzz guitars and Latin pulses into sandy rock’n’roll, a potent mix that took them all over the world for nigh on two whole years.

And now they stand ready to take the next step, to follow, as Lopez puts it, “the sonic thread woven through our mutual admiration for Peruvian chicha and our roots as songwriters and storytellers.” The Code EP hones in on those elements that resonate most in their earlier works and discards those that didn’t, a distillation of what makes the XIXA sound so unique. “It’s the beginning of a sonic and visual effort that best defines what we consider to be The New Southwest,” adds Lopez.a

With a visual language and artwork provided by world-renowned artist and Tucson native Daniel Martin Diaz – a long time collaborator of the band – that effort has birthed a swirling, raw collection of songs, intense and sun bleached yet shot through with an inky gothic horror. They scan like the long lost soundtrack to a panoramic Tarantino Western; poised, stylish, and menacing. On ‘Mantra’, Sullivan sings like Leonard Cohen re-imagined as a desert outlaw; ‘Osiris’ is Ennio Morricone stumbling through the Mexican badlands in a dream.

Then there’s the tumbling rhythms and underworld carnival spirit of the title track, a rollicking psychedelic ride guided by some smirking, malevolent demon. “I hear him everyday / But I cannot speak his name”, growls Sullivan as the band gallop away in a frenzy. It’s XIXA at their potent, eclectic best, stretching out to their past to pave the way to the future. “The Code is a record of language, mysticism, magic, desert,” says Sullivan. “It is our language.” Crack it if you dare.

 

 

Infos zum alten Album:

Band: XIXA

Album: Bloodline

VÖ: 05.02.2016

Label: Glitterhouse / Indigo

Website: www.facebook.com/xixamusic

Die Wüste hat eine eigene Frequenz, einen einzigartigen Sound, den man in der Wildnis um Tucson oder den südlichen Ausläufern der Sahara wahrnehmen kann. XIXA aus Arizona absorbieren diese Klänge und integrieren sie als zentrales Element in ihr Debütalbum Bloodline, den Nachfolger der kürzlich erschienen Shift + Shadow EP.

Die Band um Brian Lopez und Gabriel Sullivan kommt aus der Indie-Rock-Szene Tucson's,  Lopez und Sullivan sind außerdem Mitglieder der Livebands von Giant Sand undWilliam Sedlmayr. Die Musik des Sextetts erstreckt sich von Psychedelic Rock über Cumbia, bis hin zu westafrikanischem Desert Blues (Tinariwen’s Sadam Iyad Imarhan schrieb mit XIXA Song #4 auf Bloodline - “World Goes Away”).

Bloodline besticht dabei durch seine Gegensätze: auf der einen Seite kantig und trocken, klingt es auf der anderen himmlisch und funkelnd, und beschwört, trotz seiner unterschiedlichen Einflüsse, mühelos den Zauber, aber auch die Unheimlichkeit der Wüste herauf.

Das Album bezeichnet die Abkehr von XIXAs Anfängen als reine Chicha-Band (Chicha ist ein Subgenre des Cumbia): “All diese Latin Beats und Rhythmen sind in deinem Gehirn dein ganzes Leben lang” reflektiert Brian, “Latin-Music ist ein Teil von Tucson”. Nur 40 Meilen von der Grenze zu Mexico entfernt, nährt der entspannte Vibe der Stadt und ihre mexikanischen Gemeinden alles, von Singer-Songwritern bis zu Cumbia Bands. Latin-Music ist überall.

Doch es geht hier um mehr als die Herkunft der Musiker: Als Teil einer Welle der 2. und 3. Generation von lateinamerikanischen Künstlern sind XIXA auf der Suche nach ihrer Identität und ganz eigenen Interpretation von Vintage Latin-Sounds. Hier geht ausschließlich um künstlerische Affinität und Zugehörigkeit.

“Wenn Du noch nie in Latin-Music eingetaucht bist, weißt Du nicht, ob Du eine starke Empfindung für sie hast“, ergänzt Brian. “Ich bin englischsprachig aufgewachsen, ging aber zu bilingualen Tanzabenden und war Teil einer Folkloregruppe, der typische Latino der zweiten oder dritten Generation eben. Meine Großeltern wollten nicht, dass meine Eltern Spanisch sprechen, oder Latinos sind“.

Von der Musik fasziniert, lernten die beiden fließend Chicha zu sprechen und gründeten Chicha Dust: "Winston (Drums) spielte für Alice Cooper in den 90er Jahren. Efren (Percussions) machte nur Latin-Music  und kannte nicht mal Led Zeppelin", sagt Brian, "also kombinierten wir die verschiedenen Stile einfach".

Zum Sextett gewachsen, begannen sie eigene Songs zu schreiben: "Wir hatten noch nie Momente, in denen wir bezüglich unseres Sounds unsicher waren", erklärt Gabriel. Dieses Selbstvertrauen zeigt sich vor allem in Songs wie “Golden Apparition” und seinem starken Chicha Einfluss, dem dunklen Cumbia von “Nena Linda”, oder „Dead Man“ und seiner träumerischen Atmosphäre.

Die eigentümliche Ästhetik der Wüste durchdringt das gesamte Album, einschließlich der visuellen Elemente, die von Daniel Martin Diaz (http://danielmartindiaz.com/about.php) kreiert wurden. "Als wir mit der Arbeit an dem Album begannen, war Daniel die einzige Person, der ich bezüglich des Artworks vertraute", erinnert sich Sullivan. "Die ersten Konzepte, die er schickte, waren atemberaubend und genau das was wir wollten. Die Ästhetik unserer Band, glaube ich, spielt eine gleichberechtigte Rolle wie die Musik."

“Wenn man für so viele Jahre in der Wüste lebt, fühlt man sich sehr der künstlerischen Szene verbunden. Wir sind alle auf der Suche nach einem gemeinsamen Geheimnis, das hier draußen lauert", so Diaz. "Wir sind auf der Suche nach einer Atmosphäre die wir den „Desert Noir Vibe“ nennen. Der Schatten, der sich durch unsere Images zieht, basiert auf einem Charakter an den ich dachte, nachdem ich eine Unterhaltung mit Gabriel hatte, zu dieser Zeit litt ich an Schlafstörungen. Er erinnert zudem an ‘La Llorona -  the weeping ghost of the southwest.'"

 

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