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The Cutthroat Brothers

Band: The Cutthroat Brothers 

Album: Devil In Berlin

VÖ: 10.12.2021

Label/Vertrieb: Hound Gawd! Records / Rough Trade

Website: https://www.cutthroatbrothers.com/

Das grausame Duo ist zusammen mit der Punk-Legende Mike Watt (Minutemen, firehose, The Stooges) wieder in Topform. Jason Cutthroats knirschende, rasiermesserscharfe Slide-Gitarre und Donny Paychecks (Ex-Zeke) hämmernden, höllisch schweren Drums prasseln in einem bluespunkgetränkten Fieber auf dich ein. Mike Watts Bass sorgt für den blutigen Kleber, der das Herz des Monsters zum Leben erweckt.
 
Mit den ersten Takten von "Devil in Berlin" kann man die vollgepackten, mit Alkohol und Rauch gefüllten Gemäuer jedes Garagenpunkclubs in Europa schmecken. Die Wände sind wie eine Lunge, die sich ausdehnt, während das Publikum wie besessen in eine fiebrige Trance verfällt. Man kann die Schreie der Menge und das unheimliche Lachen des Teufels selbst hören. Der finstere Blues-Punk und der Swamp-Garage-Sound der Cutthroat Brothers ist stilistisch vergleichbar mit Bands wie The Gun Club, The Cramps, The Stooges und sogar Sonic Youth.
 
Songs wie "Devil in Berlin", "Been Away" und "Love, Drugs, Etc." bieten Hooks, die sich im Gehirn festsetzen, wie ein schmutziger Tanzboden an der Sohle deiner Motorradstiefel.
 
Diese Musik, die wie ein brennender Leichenwagen die Autobahn hinunterbrüllt, ist das Ergebnis jahrelanger Punkrock-Touren. Die "Sweeney Todd's of Punk" haben Europa erfolgreich aufgemischt, bevor Covid kam und allem Rock'n'Roll und allem anderen ein Ende setzte.
 
"Devil in Berlin" versprüht einen schäbigen, urwüchsigen Schleim, der sich gierig an der Energie des Publikums festhält und nur in den dunklen Ecken der Seele überleben kann. Jeder Track ist eine schmutzige, sündige Skizze, die direkt mit einer Nacht auf Tour verbunden werden kann.
 
Von Polizisten in Rotterdam, randalierendem Publikum, das die Bühne in Lüttich stürmte, bis hin zu den Zuschauern, die in Köln an den blut- und schweißgetränkten Kitteln von The Cutthroat Brothers zerrten, zeigt dieses Album jeden Tritt und jeden Kratzer und übergießt ihn mit einer Flasche Whiskey, damit man ihn nie vergisst.
 
‘It was the love, The drugs, The fire, The lies, The kiss, The blade
The blood on the knife!’
- ‘Love, Drugs, Etc.’
 
Der unzüchtige und brutale Titeltrack "The Devil in Berlin" schüttelt, rüttelt und swingt wie die Berliner Burlesque-Truppe The Velvet Creepers, die auf dem Artwork und im gleichnamigen Video zu sehen sind und mit den Cutthroat Brothers auch auf der Bühne stehen.
 
Love, Drugs, Etc" gibt einen Einblick in die Motive der Brüder, die hinter diesem Wahnsinn stecken. Liebe, Drogen, Sex, Blut, Rasierklingen… gibt es wirklich noch etwas, worüber man schreiben könnte?
 
"Like a Zombie" ist von The Cramps/13th Floor Elevators inspiriert. Wummernde Drums wie ein Vorschlaghammer, der an Satans Schlafzimmertür schlägt, gemischt mit der Horrorshow-Orgel von Jack Endino selbst. Eine knurrende, heulende Halloween-Hymne, die die Plattenteller von schmierigen Fieslingen und Ghouls auf Jahrzehnte hinaus verfluchen wird.
 
Wenn die Cutthroat Brothers einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hätten, wäre dies der Soundtrack zur Unterschriftsparty.
 
“If you love bands like The Cramps and X, you will be an instant fan of what these guys are cooking up…”
- No Echo


"…a grimy, sleazy dose of punk-blues that should appeal to fans of Nick Cave, The Stooges, The Cramps, etc."
- Brooklyn Vegan
 
‘It’s swampy yet catchy and groovy as fuck, recalling the likes of The Cramps, The Gun Club, and yes, The Stooges.’

- LA Weekly

Vorherige Infos:

Band: The Cutthroat Brothers

Album: Taste For Evil

VÖ: 31.10.2019

Label/Vertrieb: Hound Gawd! Records / Rough Trade

Website: https://www.cutthroatbrothers.com/

Vor langer Zeit verdingten sich Friseure als Chirurgen, boten Aderlass, das Ziehen von Zähnen sowie das Schneiden der Gesichtsbehaarung an. Die Cutthroat Brothers mögen buchstäblich keinen Aderlass auslösen, aber sie tun es im übertragenen Sinne auf ihren Alben und Live-Auftritten.

Das Duo aus echten Barbieren - Jason Cutthroat (Gesang, Gitarre) und Donny Paycheck (Schlagzeug) - erschafft einen blutigen  und rohen Rock’n‘Roll, der - nicht anders als ihre mittelalterlichen Kollegen - keine Gefangenen nimmt. Sie tragen blutbefleckte weiße Kittel und sind mit dem Rasiermesser genauso geschickt wie mit Garagenpunk.

"Die klassische Bildsprache dessen, was ein Friseur ist, korreliert so gut mit der Musik", sagt Donny. "Wir halten es unkompliziert und so scharf wie möglich."

Jason und Donny spielten beide in lokalen Bands und lernten zunächst die Rockszene im pazifischen Nordwesten kennen, wobei Donny Paycheck als Mitgründer und jahrelanger Schlagzeuger der Band Zeke auch in Europa bekannt wurde.

Sie trafen sich Jahre später wieder. Nachdem Jason Washington gegen Hawaii eingetauscht hatte, verband sie zuerst die Liebe zu der Big Island, die Donny regelmäßig besuchte.

Im Februar 2018 schrieb Jason Donny eine lebensverändernde Nachricht…

"Nach all den Jahren hatten wir nie wirklich über Musik gesprochen“, aber aus einer Laune heraus sagte Jason: "Ich denke daran, einige Songs zu schreiben. Willst du auf ihnen Schlagzeug spielen? Ich habe eine Idee für den Sound, den ich machen will". Donny antwortete sofort zurück: "Klar. Willst du mit Jack Endino aufnehmen?“

Jason flog nach Washington, und das Duo ging mit dem legendären Endino (Nirvana, Soundgarden, Mudhoney) ins Studio. Innerhalb von drei Tagen schrieben sie, nahmen auf, mischten und masterten ihr Debütalbum, The Cutthroat Brothers.

Im Frühjahr traf man sich erneut mit Jack Endino, um ein zweites Album aufzunehmen.

Die Cutthroat Brothers entzünden einen grungigen Garagenpunk, der sich anhört als wären The Gun Club ´92 aus Seattle gekommen. Am Ende ist es der Kontrast von Liebe und Mord, der bei The Cutthroat Brothers am tiefsten schneidet.

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